Die Küstenroute: Von der Vergangenheit bis heute

1960er Jahre: Erste Überlegungen zu einer Küstenautobahn zur Verbindung Schleswig-Holstein – Ostfriesland – Niederlande

1969: Empfehlung durch die Wirtschaftsminister der Küstenländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zum Bau einer Küstenautobahn von Ostholstein bis an die niederländische Grenze

1979: Wegen knapper Mittel werden die Planungen für die A 20 zwischen Westerstede und Unterelbe eingestellt

1991: Der Bau der „Ostseeautobahn“ A 20 Lübeck-Stettin wird als Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 10 vom Bundeskabinett beschlossen

1992: Die A 20 Lübeck-Stettin und die Nord-West-Umfahrung Hamburgs mit westlicher Elbquerung werden im Bundesverkehrswegeplan 1992 als „Vordringlicher Bedarf“ ausgewiesen

1992: Erster Spatenstich für die A 20 durch den damaligen Bundesminister für Verkehr, Günther Krause, in Mecklenburg-Vorpommern (Anschlussstelle Wismar-Mitte)

2001: Verkehrsfreigabe des Teilabschnitts Lübeck (A 1) – AS Genin (L 92) der A 20 Lübeck-Stettin

2003: Die Nord-West-Umfahrung Hamburgs mit Elbquerung, von Lübeck bis zu A 26, wird im Bundesverkehrswegeplan 2003 weiterhin als „Vordringlicher Bedarf“, die niedersächsische Weiterführung
der A 20 als A 22 (Küstenautobahn) als „Weiterer Bedarf“ eingestuft

2004: Verkehrsfreigabe des Teilabschnitts AS Genin (L 92) – Groß Grönau (Landesgrenze SH/MV)
der A 20 Lübeck-Stettin

2004: Weiterbau der A 20 vom Kreuz Lübeck Richtung Geschendorf

2004: Vereinbarung von Land, Kommunen und Wirtschaft zur Beteiligung an den Kosten der Linienplanung der niedersächsischen Küstenautobahn (damals A 22) in Höhe von 2,25 Millionen Euro mit je einem Drittel

2005: Formelle Linienbestimmung der restlichen Teilabschnitte der Nord-West-Umfahrung Hamburgs in Schleswig-Holstein ab Weede inkl. der Elbquerung bei Glückstadt

2005: Die A 20 Lübeck-Stettin ist erstmals auf ganzer Länge befahrbar

2006: Die Trassenvarianten für den niedersächsischen Teil der A 20 (damals A 22) werden von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr vorgestellt

2009: „Landesplanerische Feststellung“ des niedersächsischen Trassenabschnitts (damals A 22) durch die Regierungsvertretung Lüneburg (Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung) als Ergebnis des Raumordnungsverfahrens

2010: Förmliche Linienbestimmung des niedersächsischen Teils der A 20 (A 22) durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Umbenennung der A 22 in A 20

2012/2013: Vorliegen aller Planfeststellungsbeschlüsse für die A 20 einschließlich der festen Unterelbequerung in Schleswig-Holstein

2025: Mögliche Fertigstellung der Elbquerung