Stimmen aus Politik und Wirtschaft

„Die Küstenroute A 20 mit fester Elbquerung westlich von Hamburg stellt für die Verkehrsströme den wichtigen Lückenschluss zwischen Polen und den Niederlanden dar. Sie ist damit die zentrale Ost-West-Verkehrsachse Norddeutschlands. Und sie gehört somit zu den wichtigsten Verkehrsachsen im gesamten europäischen Raum. Es geht bei der Küstenroute um mehr, als um die bloße Verbindung von Meer zu Meer. Es geht um notwendige Mobilität, wirtschaftliche Prosperität – es geht um Arbeitsplätze und Wohlstand für die Regionen diesseits und jenseits der Elbe.“

Konsul Klaus-Hinrich Vater, Präsident der IHK zu Kiel und Alleinvertrender Geschäftsführer der Vater Holding GmbH

„Die Küstenautobahn A 20 ist eine neue europäische Magistrale, die Nordeuropa und Osteuropa mit Westeuropa verbindet. Daneben stellt sie zukünftig die wichtigste Ost-West-Verbindung im Norden Deutschlands dar, vernetzt die Wirtschaftsräume entlang der deutschen Nord- und Ostseeküste und dient in der Region der Stärkung der Standorte.“

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

„Nur die feste Unterelbequerung bei Glückstadt und damit die Anbindung an
die europäischen Verkehrsnetze und Wirtschaftsräume gewährleistet eine dauerhafte
positive wirtschaftliche Entwicklung in Schleswig-Holstein und Niedersachsen.“

Rainer Bruns, Vorsitzender des Förderkreises Feste Unterelbequerung e. V.

„Die Verkürzung der Fahrzeiten durch den Tunnel bringt die Märkte auf beiden Elbseiten viel enger zusammen. Dadurch profitieren nicht nur die ansässigen Unternehmen, es wird auch zu Neuansiedlungen kommen. Diesen Wachstumsimpuls hat die Unterelberegion dringend nötig.“

Jens Lühman, Vizepräsident der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum und Geschäftsführer der Spedition Lühman GmbH & Co. KG

„Auch Niedersachsen braucht dringend die Küstenroute für die Elbe-Weser-Region und als Anschluss weiter nach Westen. Die A 22/A 20 als durchgehende leistungsfähige Autobahnverbindung mit fester Elbquerung wird sich als Wohlstandsachse erweisen, die wirtschaftliche Impulse und Arbeitsplätze mit sich bringt.“

Kai-Uwe Bielefeld, Landrat des Landkreises Cuxhaven

„Mit der A 20 wächst eine Ost-West-Achse, die Schleswig-Holstein und ganz Norddeutschland enorm gut tun wird. Die Autobahn mit der nordwestlichen Umfahrung Hamburgs und der Elbquerung bei Glückstadt ist für Schleswig-Holstein das Verkehrsprojekt mit der höchsten Priorität.
Mit der A 20 kann Norddeutschland seine wichtige Rolle im Transeuropäischen Netz als Verkehrsdrehscheibe zwishen Skandinavien und Kontinentaleuropa noch besser ausfüllen. Das ist für uns eine entscheidende Voraussetzung, um im zusammenwachsenden Europa wettbewerbsfähig zu bleiben und dauerhaft wirtschaftlichen Erfolg zu sichern. Die Investition wird sich lohnen.“

Peter Harry Carstensen a.D., Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein

„Für den Straßenverkehr hat nach wie vor der zügige Weiterbau der A 20 mit einer westlichen Elbquerung bei Glückstadt höchste Priorität. Diese Ost-West-Magistrale wird nach meiner Überzeugung erhebliche wirtschaftliche Effekte an den Kreuzungen mit anderen Autobahnen im Lande und im Unterelberaum haben.“

Jost De Jager a.D., Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein

„Die Weiterführung der A20 mit westlicher Elbquerung ist das wichtigste Autobahnneubauvorhaben in Schleswig-Holstein. Die A20 verbessert die Anbindung an die westdeutschen Wirtschaftszentren entscheidend und muss zeitnah realisiert werden. Eine Befahrbarkeit ist weit vor dem Wechsel des Jahrzehnts herzustellen.“

Dr. Dirk Claus, Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen und Geschäftsführer der Seehafen Kiel GmbH & Co. KG

„Die Erreichbarkeit von Destinationen spielt im Tourismus eine entscheidende Rolle. Der Trend zu Kurzreisen, die große Bedeutung von Tagesausflügen und die zunehmende Inlandsorientierung der Gäste erfordert eine konsequente Verbesserung der Anbindung Schleswig-Holsteins an seine Quellgebiete. Der Ausbau
der A 20 bedeutet neben der Erschließung zusätzlicher Gästepotenziale auch eine verbesserte Mobilität innerhalb des Landes.“

Dr. Catrin Homp, Geschäftsführerin Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V.